Auftakt nach Maß!

SV WINWIN Landeck - Götzens  3:0 (1:0)

Der Start in die Bezirksliga hätte fulminanter nicht sein können, ein Auftakt nach Maß! Mit Götzens, im Sommer durch mehrere Kicker von Axams und Veldidena verstärkt, stellte sich ein klarer Titelaspirant vor. Doch sie trafen auf einen SVL, der sich ebenfalls in prächtiger Verfassung zeigte, sodass sich ein hochklassiges, abwechslungsreiches Match entwickelte. Der Sieg war hart erkämpft, aber mit taktischer Disziplin, mit viel Kampfgeist und Siegeswillen wurde der Gegner müde und mürbe gespielt und letztlich verdient in die Knie gezwungen. Aus dem hervorragenden Kollektiv noch herausragend Dominic Haueis, der in der 20. Minute per Kopf das 1:0 erzielte und in der 53. Minute aus einem Elfmeter nach Foul an Patrick Wilhelm auf 2:0 stellte. Das 3:0 fiel durch Ömer Yilmaz in der Nachspielzeit. Auch die Gäste hatten ihre Chancen, doch zweimal reagierte Aziz Ozcanli im Tor grandios, der Rest der Götzener Angriffe verpuffte spätestens an der Strafraumgrenze. Nach langer, langer Zeit hielt hinten wieder einmal die Null, ohne dass dies zu Lasten spielerischer Akzente oder mangelnder Durchschlagskraft in der Offensive gegangen wäre!

Nun geht es in Runde zwei nach Galtür gegen Paznaun zu einem mit Sicherheit hochmotivierten Gegner, danach folgt das Heimspiel gegen Sellraintal (Sonntag, 28.8. um 17.30 Uhr im Stadion Perjen).

Erste Hürde: Götzens!

Am Samstag, 13.8. fällt um 19.30 Uhr im Stadion Perjen für den SVL gegen Götzens der Startschuss zur neuen Saison! Eine Liga tiefer als im Jahr zuvor, aber trotzdem – und das ist Fakt -  um nichts leichter. Die Plätze sind meist kleiner, Ehrgeiz und Kampfgeist umso größer. Und wie schwer die Gegner in der Bezirksliga zu biegen sind, haben die Ergebnisse im Tirol-Cup gezeigt. So schied Fulpmes gegen Axams (LW) erst  im Elfmeterschießen aus, nachdem die Stubaier zuvor noch Matrei (LW) eliminiert hatten! Ob das 3:4 von Paznaun gegen Oberhofen (LW), das 1:3 von Patsch/Ellbögen gegen Neustift (GW) oder das Ausscheiden von Navis gegen SPG Ibk West i.E. - die Siege der vermeintlich hohen Favoriten waren hart erkämpft.

Götzens,  Siebtplatzierter in der Bezirksliga 2015/16, ist also die erste Hürde auf dem Weg in eine hoffentlich wieder bessere Zukunft. Mit den Vorbereitungen auf diesen Tag X war Trainer Jürgen Landerer sehr zufrieden, die Spieler haben gut trainiert, sie sind richtig hungrig und voll auf diese erste Runde fokussiert.

Jene, die es diesmal nicht in die Startelf der Kampfmannschaft geschafft haben, treffen im Vorspiel im Reserve-Bewerb um 17.00 Uhr auf Wilten.

 

Längenfeld war Cup-Endstation

SV WINWIN Landeck - Längenfeld  0:0 (0:2)

Zwei Fakten vorweg: das Aus im Kerschdorfer Tirol-Cup gegen Längenfeld ist verschmerzbar, es war ein gutes Vorbereitungsspiel. Und die Beine unserer Spieler waren an diesem Abend nach einer harten Phase in der Vorbereitung ganz offensichtlich schwer. Die Spritzigkeit hat gefehlt, sie wird bis zum Start in zwei Wochen kommen.

Zwei, drei Aussetzer in der Defensive ermöglichten den Gästen gleich zu Beginn die Chance auf die Führung, eine davon führte schließlich in der 6.Minute zum 0:1 aus einen Elfmeter. Unmittelbar danach war es bei zwei riesigen Möglichkeiten für den SVL zum Ausgleich fast schwieriger, den Ball nicht im Tor unterzubringen als umgekehrt - einmal Stange, einmal knapp daneben! In der Folge ließen beide Teams wenig zu, erst knapp vor dem Wechsel glückte es den Ötztalern, die SVL-Abwehr nochmals in Verlegenheit zu bringen und eine der beiden Chancen zum 0:2 zu verwerten. Auch nach dem Wiederanpfiff verlief die Begegnung meist ausgeglichen, viele Fouls ließen wenig Spielfluss aufkommen. In Bezug auf Härte und Kampfkraft war es ein perfekter Test für die Bezirksliga, wo diese Faktoren noch mehr im Vordergrund stehen werden. Entscheidend wird sein, ob dann bei mehr geistiger und körperlicher Frische die entscheidenden spielerischen Glanzlichter gesetzt und die Chancen eiskalt verwertet werden können. 

SV WINWIN Landeck in der 1. Hauptrunde

Fließ - SV WINWIN Landeck  1:3 (1:1)

In der Vorrunde des Kerschdorfer Tirol-Cups musste der SVL in Fließ antreten. Die Gastgeber waren der erwartet schwere Gegner, sie spielten sehr körperbetont und machten vor allem in der ersten Hälfte die Räume eng. Obwohl Trainer Jürgen Landerer mehrere Spieler vorgeben musste (u.a. Daniel Beer, Tobias Möltner, Ilhan Hawar, Bernhard Stecher, Marco Ladner, Elias Eder), zeigte die Mannschaft, dass sie im Kader sehr breit und gut aufgestellt ist. Mit zunehmender Spieldauer wurde die spielerische Überlegenheit immer deutlicher, spätestens mit der Einwechslung von Dominic Haueis kippte das Match ganz eindeutig auf unsere Seite. Die Tore für den SVL erzielten Philipp Wachter, Ömer Yilmaz und Jakob Tschiderer.

Damit steht der SVL in der 1. Hauptrunde und trifft am kommenden Samstag im Stadion Perjen auf Längenfeld.

Bezirksliga - nur zur Abwechslung?

Manchmal tut eine „Luftveränderung“ ganz gut, aber hoffen wir’s für unseren SVL, dass der Aufenthalt in dieser Liga nur von kurzer Dauer ist! Und lieber keine Zeit zur Eingewöhnung vergeuden, sondern sich von Beginn an Respekt verschaffen und mit Volldampf an das Ziel „Wiederaufstieg“ herangehen!

Den mit dem Abstieg verbundenen, für den Verein gravierenden Änderungen und Herausforderungen hat man sich rasch gestellt und mit etwas Glück könnte man auf den Fahrstuhl nach oben aufspringen. Was sehr wichtig wäre, denn der Rauswurf aus der Gebietsliga bedeutete gleichzeitig, dass die so erfolgreiche SVL-1B zur Reserve „degradiert“ wurde und nun zumindest ein Jahr lang Match für Match nur um die Ehre spielen wird. In Anbetracht der kurzen Sommerpause waren daher frühzeitige, wichtige Personalentscheidungen von größter Bedeutung für eine erfolgreiche, positive Zukunft: mit Jürgen Landerer konnte ein erfahrener Mann als neuer Cheftrainer gewonnen werden, ein waschechter Landecker dazu, ambitioniert und mit klaren Vorstellungen, ihm zur Seite steht mit Markus Ferrari einer, der die Mannschaft bereits in- und auswendig kennt. Klaus Zangerl und Mike Carpentari haben die schwierige Aufgabe übernommen, alle jene zu motivieren, die gerade nicht in der Kampfmannschaft zum Zuge kommen, sich aber in einem Nebenbewerb in Form halten oder weiterentwickeln sollen. Ein starkes Quartett, das gut harmoniert und die Basis für den ersehnten Um- und Aufschwung bilden wird. Mit dem Arlberger Roman Siess und Daniel Markl stehen auch der U16 zwei Topleute als Trainer zur Verfügung.

Eine wichtige Säule im Spielbetrieb und für das gesteckte Ziel sind natürlich die zur Verfügung stehenden Spieler selbst. Erfreulicherweise blieb trotz des Abstiegs die große Abwanderungswelle aus, lediglich Lukas Carrer, Florian Kofler, Manuel Graber und Lorenz Kössler verließen das sinkende Schiff und versuchen ihr Glück bei anderen Vereinen. Sie lassen die Armada an verliehenen Spielern auf 22 ansteigen (u.a. Thomas Braun und Thomas Schmid in Schönwies), mittlerweile lukriert der SVL daraus € 5000.- an Erlösen, eine wichtige Einnahmequelle für den Verein. Mal liegt’s am Trainer, mal an Strukturen oder Funktionären, mal an Freunden oder Beruf, mal ist es die Ehre, von anderen begehrt zu werden, aber schmerzhaft sind Spielerabgänge immer. Klar ist, lieber kein Geld und gemeinsam mit diesen Spielern Erfolge feiern.

Der größte Teil des Kaders jener Mannschaft, die im vergangenen Jahr unter ihrem Wert geschlagen wurde, blieb also an Bord und ist bereit, „den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen“. Hochachtung vor diesen treuen Jungs, die zum Verein stehen! Am 3.Juli, einem Sonntag,  lauschten immerhin 23 Mann der Antrittsrede ihres neuen Trainers und nahmen danach die Vorbereitungen auf die neue Saison in Angriff. Der Kader der zwei Mannschaften ist inzwischen auf 30 Spieler angewachsen. Angeführt werden sie von den Routiniers Daniel Beer, Dominic Haueis, Patrick Wilhelm und Tobias Hauser, Kicker dieses Formats dürften in dieser Liga nur ganz wenige zu finden sein. Dies wagt der Autor des Artikels zu behaupten, obwohl er die kommenden Gegner noch nicht gesehen hat. Man wird sich an neue Namen, neue Plätze gewöhnen müssen, so manche werden wohl googlen, wo genau nun Patsch/Ellbögen, Sellraintal oder Navis liegen, alles Mannschaften, die wir nun ernst nehmen müssen! 

Die zahlreichen Neuzugänge beim SVL sind fast durchwegs weiblich, in der kommenden Saison wird nämlich nach langer Vorbereitung erstmals eine SVL-Damenmannschaft an der regulären Meisterschaft teilnehmen! Darüber später mehr!


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