Sieg gegen Fixaufsteiger

SV WINWIN Landeck - Inzing 2:1 (2:1)

Mit diesem wichtigen und vor allem verdienten Prestigeerfolg gegen den Fixausteiger hat unsere Mannschaft gezeigt, dass sie durchaus das Potential hätte, selbst auf einem Aufstiegsplatz zu stehen. Mit einem etwas verschlafenen Beginn ermöglichte sie den Gästen zwar gleich zu Beginn eine gute Chance und "schenkte" diesen durch ein haarsträubendes Missverständnis in der 16. Minute dann definitiv die Führung. Dies wirkte aber ein wie Weckruf, denn in der Folge war von Inzing nicht mehr viel zu sehen. Zwei Minuten später klopfte Dominic Haueis erstmals mit einem Lattenpendler an, kurz danach sorgte unsere Nummer 8 nach herrlicher Vorarbeit von Elias Eder bereits für den Ausgleich. Jetzt lief das "Werkl" beim SVL wie geschmiert, zeichneten sich unsere Jungs durch gutes, flaches und technisch sauberes Spiel aus und gingen knapp vor der Pause in Führung: wieder war es ein Angriff über links, diesmal Elias Eder der Torschütze. Auch nach dem Wechsel hatte Inzing lange Zeit wenig entgegenzusetzen, war der SVL am Drücker, aber im Abschluss nicht effizient genug. Dies hätte sich beinahe gerächt, denn am Ende hatte plötzlich Inzing zwei bis drei hochkarätige Chancen, demgegenüber verpasste Bernhard Stecher allein vor dem Tormann die endgültige Entscheidung für den SVL. In der letzten Runde spielt der SVL am kommenden Samstag auswärts gegen Reutte 1b.

Ein Remis für die Statistik

SV WINWIN Landeck - Reichenau 1b  0:0

Ein Sieg wäre schön und locker möglich gewesen, obwohl ein solcher nur statistischen Wert gehabt hätte, da es mittlerweile nur mehr um die Ränge drei bis fünf geht. Und wahrscheinlich hätten zwei aus dem großen Reservoir an verletzten Spielern genügt, um die Reichenau zu biegen, oder einer, der die zahlreichen Chancen verwertet und die Schwächen der Gäste eiskalt bestraft hätte. Wenigstens war es eine faire Partie, beide Teams versuchten, einen konstruktiven Fußball zu spielen. Angesichts der hohen Temperaturen am Platz war es allerdings kein Wunder, dass an diesem Match ein mehr oder weniger deutlicher Hauch von Sommerkick klebte. Von der ersten Hälfte gibt es so gut wie keine Höhepunkte zu berichten, doch als die Gäste nach rund 60 Minuten mehr und mehr in ihre Einzelteile zerfielen, ergaben sich für unsere Mannschaft genügend Möglichkeiten, die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Die mangelnde Chancenverwertung bleibt das Dilemma, vielleicht lichtet aber sich bis zur nächsten Runde nach Pfingsten das Lazarett. Im Heimspiel gegen den Fix-Aufsteiger Inzing geht es nämlich auch um die Ehre, sollte die Mannschaft zeigen, dass in ihr ebenfalls das Potential für einen Spitzenplatz steckt (Samstag, 10.6. um 18:00 Uhr im Stadion Perjen).

Wachter-Gala gegen Patsch/Ellbögen

SV WINWIN Landeck - Patsch/Ellbögen  5:1 (1:0)

Auf Grund zahlreicher Ausfälle musste Trainer Jürgen Landerer eine neuformierte, extrem junge Mannschaft aufs Feld schicken. Skeptiker, die nach der Pleite vor einer Woche in Rietz gegen den Tabellendritten den nächsten Dämpfer befürchteten, wurden aber bald eines Besseren belehrt. Der neue Anzug saß sogar ausgezeichnet, nur gut 20 Minuten schienen die Gäste mit ihrer harten Gangart optisch etwas im Vorteil, ohne deshalb zu einer Torchance zu kommen. Danach war eindeutig der SVL am Drücker, deutete Elias Eder zunächst mit einer halben, wenig später mit einer klaren Gelegenheit die Wende an. Den Bann zu brechen war schließlich dem an diesem Tag überragenden Philipp Wachter vorbehalten: sein Traumfreistoß ins Kreuzeck nach 27 Minuten war sehenswert und unhaltbar. Einen ähnlichen Hammer packte er in der 52. Minute aus und brachte damit den SVL endgültig auf die Siegerstraße. Zehn Minuten später ließ er dem Gästetormann vom Elferpunkt aus keine Chance -3:0! Eine der ganz wenigen Unaufmerksamkeiten in unserer Abwehr nützte Patsch/Ellbögen aus einem Elfmeter zum Anschluss, sie mussten aber ihrem Anfangselan Tribut zollen und eröffneten unserer immer besser werdenden Mannschaft Räume und Chancen. Elias Eder und Patrick Wilhelm erhöhten auf 5:1, womit die Heimbilanz im Frühjahr auf 4 Siege und ein Torverhältnis von 20:5 aufpoliert wurde! 

SVL in Ötz abmontiert

Ötz - SV WINWIN Landeck  2:1(2:1)

Man kann es nur wiederholen: das ist Bezirksliga, und aus der müssen wir so bald wie nur möglich raus. Trotz einer rekordverdächtig langen Ausfallsliste bot unsere Mannschaft in den ersten 30 Minuten eine glänzende Leistung, spielte die Ötzer an die Wand und führte durch ein Tor von Dominic Haueis mit 1:0. Niemand setzte zu diesem Zeitpunkt noch einen Cent auf die Heimmannschaft, doch dann folgte eine Kette von unglücklichen Ereignissen, die unsere Jungs aus der Bahn warfen: für zwei Dutzendfouls wurde Dominic Haueis - diesmal völlig zu unrecht - mit Gelb/Rot bestraft (38.), während die Hausherren für wesentlich brutalere und folgenschwerere Fouls "nur" 6x Gelb und 1x Gelb/Rot (in der 72. Minute) erhielten. Im Anschluss an eine Ecke fiel der Ausgleich, und knapp vor der Pause das 2:1 für Ötz. Wachter Philipp, eine weitere Stütze, war da nach Verletzung schon längst nicht mehr dabei, und unsere letzten Krieger wurden - wie schon öfters in dieser Liga - abmontiert. So steht eine aus mehreren Gründen ärgerliche Niederlage zu Buche: weil die Verletztenliste wieder länger wurde, weil der Schiedsrichter nur gegen unsere Nummer 8 energisch vorging, weil das einfach kein "Spiel" mehr war, aber auch, weil man einen schwachen Gegner trotz der widrigen Umstände selbst mit dem letzten Aufgebot hätte besiegen können.

Ein Schritt zurück

Rietz - SVWINWIN Landeck 2:0(0:0)

Hoffnungsvoll und als bis dahin bestes Frühjahrsteam fuhr unsere Mannschaft nach Rietz, erwischte dort aber einen rabenschwarzen Tag. Während die Gastgeber entschlossen, hart und bissig agierten, fast alle Zweikämpfe gewannen und als verdiente Sieger das Feld verließen, präsentierten sich unsere Spieler zaghaft und ließen auch an Disziplin zu wünschen übrig, womit Erfolgserlebnisse automatisch in weite Ferne rücken. Sogar die Chance eines Elfmeters ließ Rietz ungenutzt (Rene Oberprantacher hielt), der SVL hatte dagegen nur eine Szene, die eventuell dem Spiel eine andere Wende hätte geben können: in der 40. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt im Rietzer Strafraum, änderte dann jedoch seine Entscheidung und ließ mit Abstoß fortsetzen. Nach den guten Leistungen in den ersten Fühjahrspartien war diese Darbietung wieder ein Schritt nach rückwärts. Dies mag dem jungen Durchschnittsalter geschuldet sein, um aufzusteigen muss allerdings Schluss sein mit "konstant inkonstant".

 

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