Drei wichtige Punkte ohne Rangverbesserung

SV WINWIN Landeck - Vils  3:1 (1:1)

War dies jetzt endlich der Druck auf die Reset-Taste? Drei wunderschöne Tore und viel Leidenschaft, das war jedenfalls die Antwort der Mannschaft auf offene Fragen nach dem Trainerwechsel in der vergangenen Woche. Markus Ferrari und Luis Beer hatten das Zepter übernommen, aber auch die Spieler um Kapitän Daniel Beer standen in der Pflicht. Und mit unbändigem Kampfgeist und Siegeswillen warfen sie genau jene Attribute in die Waagschale, die in dieser Liga gefragt sind!

Die verdiente Führung für den SVL fiel in der 16. Minute durch Rasim Demir. Als jedoch die Außerferner nach einer halben Stunde überraschend ausgleichen konnten, wurden kurzfristig wieder Erinenrungen wach an die vielen Abwehrfehler in den Spielen zuvor. Diesmal ließ sich unsere Mannschaft aber nicht beirren, mit weiterhin großer Laufbereitschaft und Konzentration ließ der Druck auf die Vilser nie nach. Daniel Beer sorgte in der 65. Minute mit seinem vierten Saisontreffer für das 2:1, das vorentscheiddende 3:1 fiel in der 72. Minute durch Adem Demir. Drei wichtige Punkte für den SVL, die zwar keine Rangverbesserung in der Tabelle brachten, aber den Anschluss an das Mittelfeld bedeuten und eventuell aufkeimende Abstiegsängste in weite Ferne rücken.

Es hätten durchaus mehr sein können, aber mit 12 Punkten hat unsere Mannschaft bereits drei Runden vor der Winterpause jene Punktezahl erreicht, mit der sie in der vergangenen Saison überwintert hat. Das nächste Spiel findet zu einer ganz ungewöhnlichen Zeit statt: am kommenden Sonntag um 13 Uhr in Innsbruck gegen Veldidena!

Heute 11.10. um 16.30 Uhr ohne Willi Birschner gegen Vils

Nach der etwas überraschenden, aber einvernehmlichen Demission von Willi Birschner werden heute der bisherige Co-Trainer und der sportliche Leiter Luis Beer die Mannschaft gegen Vils coachen. Möglich, dass die beiden auf andere Akteure setzen und Änderungen in der Aufstellung vornehmen. Jedenfalls hoffen wir alle in dieser Situation auf den berühmten Trainereffekt und auf Punktezuwachs gegen die Außerferner. Der SVL möchte sich bei Willi Birschner für sein Engagement und seine gute Arbeit bedanken und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!

SVL weiter auf der Suche nach der Heimstärke

SV WINWIN Landeck - SPG Pitztal  0:3 (0:1)

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Die Heimstärke ist zumindest derzeit keine mehr und die Ladehemmung hält an! Sieben erzielte Treffer in 9 Spielen, da nützt es wenig, wenn man mit "nur" 12 Gegentoren in dieser Statistik an 4. Stelle liegen würde. Nach zwei Warnschüssen der Gäste erarbeitete sich unsere Mannschaft deutliche Vorteile und hatte auch Chancen, in Führung zu gehen. Statt dessen fiel in der 44. Minute nach einem krassen Abwehrfehler aus heiterem Himmel das 0:1, zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.

Auch nach dem Wechsel war der SVL optisch überlegen, konnte die Hintermannschaft der Gäste aber kaum in Verlegenheit bringen. Viel robuster dagegen die Pitztaler, spielerisch zwar ziemlich beschränkt, aber eben effektiv, sie verwerteten zwei weitere Fehler und fuhren einen 3:0 Sieg ein. Sie gewannen somit klar, ohne die bessere Mannschaft gewesen zu sein. Und in dieser Situation fehlt dann auch noch das Glück - zweimal landete der Ball im Pitztaler Gehäuse, beide Tore wurden aberkannt, das vermeintliche 1:0 wegen Abseits, das Anschlusstor wegen eines angeblichen Stürmerfouls.

Zum Bild: Stümerfoul? Dominic Haueis klar obenauf, das nachfolgende Tor wurde nicht gegeben.

Die nächste Chance auf Punktezuwachs bietet sich am kommenden Samstag gegen Vils, wieder im Stadion Perjen ab 16.30 Uhr.

Kein glücklicher Sonntag für den SVL

Tarrenz - SV WINWIN Landeck 1:0 (1:0)

Nauders - SV Landeck 1b 1:0 (1:0)

Zwei äußerst knappe und vermeidbare Niederlagen gab es diesmal für die Teams des SVL. Die Birschner-Elf verschlief in Tarrenz wieder einmal die Anfangsminuten und lief alsbald einem Rückstand nach. Zwar gelang es dann, die Gastgeber völlig in die Defensive zu drängen, doch wurden die besten Chancen vergeben und eine weitere vermeidbare Niederlage kassiert.

Die 1b präsentierte sich in Nauders von einer durchaus guten Seite, war die absolut spielbestimmende Mannschaft am Feld, vergaß jedoch ebenfalls auf den Endzweck und ließ sogar die Chance eines Elfmeters ungenützt. Sowohl die erste wie die zweite Kampfmannschaft standen also am Ende glücklos ohne Punkte da, dabei hätten sie buchstäblich alles mitnehmen können!

Die nächste Runde: SV WINWIN Landeck - SPG Pitztal am Samstag, 5.10. um 16.30 Uhr, SV Landeck 1b - Pitztal 1b am Sonntag um 16.30 Uhr!

Kein Punktezuwachs gegen Längenfeld

 laengenfeld

SV WINWIN Landeck - Längenfeld  1:2 (0:2)

Gewiss, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen! Bis zur 41. Minute war Längenfeld nicht einmal ansatzweise gefährlich gewesen, mit ihrem ersten gelungenen Versuch, vor das SVL-Tor zu kommen, gingen sie auch schon in Führung. Dazu passte, dass der Treffer wohl aus Abseitsposition erzielt wurde. Dagegen war das 0:2 nur zwei Minuten später gegen offensichtlich geschockte Gastgeber schön heraus gespielt. Bei beiden Toren hatte Rene Oberprantacher keine Chance. Die größte Möglichkeit für den SVL in der ersten Hälfte vergab Marco Knabl in der 14. Minute, als er aus zwei Metern den Kopfball neben das praktisch leere Gästetor setzte.

Nach der Pause war der Wille, das Match zu drehen, von Beginn an spürbar. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 in der 58. Minute durch Mehmet Demir war die Hoffnung auf zumindest einen Punkt realistisch. In der 61. Minute landete ein Schuss von Tolgay Ceylan am Lattenkreuz, die Fehlerquote bei den Ötztalern erhöhte sich dramatisch, sie wankten gewaltig, und der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit.

Sicherlich ergab sich in Kontern für die Gäste noch die eine oder andere Gelegenheit, allerdings wurde die Partie in der Schlussviertelstunde zusehends ruppiger und der Spielfluss vor allem durch zahlreiche Fouls der Längenfelder immer wieder unterbrochen. Leider ließen sich unsere Kicker zum Teil von dieser provokanten Gangart anstecken, nach enigen gelben und zwei roten Karten in der letzten halben Stunde verließen die Gäste als glückliche Sieger den Platz. Die schmucken, neuen Dressen brachten im ersten Match noch kein Glück.

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