Football statt Fußball im Stadion Perjen

Jede Menge Action erlebten am Samstag gut 800 Zuschauer im Stadion Perjen, als das Junior Varsity Team der Swarco Raiders auf jenes der Haller Löwen traf. Im Mittelpunkt stand diesmal das "Eierlaberl", aber die Akteure am Spielfeld zeigten, dass sie auch mit diesem unrunden Spielgerät bestens umgehen können. Für Stimmung und ein Spektakel der besonderen Art hatten die Organisatoren gesorgt - Cheerleaders, ein Feuerwerk bei der Präsentation der Mannschaften, Ritterspiele in der Pause, Burger-Verkauf auf der Terasse, Musik und Einbindung der Zuschauer bei jedem Touch down - ein Erlebnis für alle, die mit den Regeln und diesem Spiel vertraut sind, aber zumindest eine Brise "amerikanischer Luft" für alle Besucher, wenn sie dem Match nicht ganz folgen konnten.

Unentschieden im Spitzenspiel

SV Landeck 1B - Lechaschau  1:1 (0:0)

Die zahlreichen Zuschauer im Stadion Perjen waren sich einig: mit SVL 1B und Lechaschau standen sich ohne Zweifel die zwei besten Teams der Liga gegenüber. Beide Mannschaften waren technisch beschlagen, sie versuchten Fußball zu spielen, das Spiel von hinten aufzubauen, den Ball flach zu halten, keine Spur vom Ho-Ruck-Fußball vieler Teams der zweiten Klasse. In der torlosen ersten Hälfte dieses hervorragenden, fairen

Spiels waren die Gäste etwas näher am Führungstreffer, die hatten 2-3 brandgefährliche Typen dabei. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild deutlich, die Wachter-Jungs nahmen das Heft in die Hand und brachten den Tabellenführer zusehends in Bedrängnis. Dennoch bedurfte es eines Elfmeters, den Hawar Ilhan in der 61. Minute im Nachschuss verwerten konnte, um in Führung zu gehen. Sieben Minuten später konnten die Lechaschauer nach einem Eckball per Kopf ausgleichen.

Unserer Mannschaft gebührt für diese Leistung, kämpferisch wie spielerisch, ein Pauschallob!

 

Größeres Unheil mit viel Kampfgeist verdient abgewendet

SV WINWIN Landeck - Schmirn  2:2 (1:2)

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Vor dem Match gab es eigentlich keine Alternative zu einem Sieg über diesen Gegner, nach dem Schlusspfiff war dennoch die Erleichterung über den gerade noch abgewendeten „worst case“ spürbar groß.

Marco Knabl lag immer noch mit einer schweren Verletzung - mehrfacher Bänderriss am linken Knöchel - am Spielfeldrand  und wurde erstversorgt, da gelang Julian Köhle nach einer wunderschönen Einzelleistung in der 8.Minute die Führung für den SVL! Aber nur wenig später folgte die Ernüchterung: ein schnell abgespielter Freistoß für die Gäste führte zum Ausgleich, ein Tor, welches vielleicht mit „Horstl“ Macro Knabl von dessen Seite nicht gefallen wäre, da er mit seiner Routine wohl den Ball gesperrt hätte. In der 20. Minute war unsere Abwehr erneut nicht gut organisiert, der Schmirner Ungerank bedankte sich für den gewährten Freiraum und verwertete innerhalb des Strafraums zum 1:2. Viel Aufregendes passierte dann bis zur Pause nicht mehr, die Gäste konnten nicht zulegen, unsere Mannschaft schien den Schock noch nicht verdaut zu haben.

In der Kabine dürfte Jürgen Graber die richtigen Worte gefunden haben, jedenfalls wurde Schmirn zusehends in die Defensive gedrängt, konnte selbst kaum Akzente setzen und fiel höchstens noch damit auf, dass sie aus allen Lagen und jeder Entfernung, aber erfolglos aufs Tor zu schießen versuchten. Unsere blutjunge Truppe erzeugte nun zwar viel Druck, war überlegen und nährte die Hoffnung auf eine Wende in diesem Spiel, aber Chancen blieben Mangelware. Für die Erlösung der heimischen Fans sorgte schließlich der unermüdlich rackernde Mathias Rotter, der sich in der 89. Minute in der Manier eines Goalgetters durchtankte und ausgleichen konnte. Die Partie brachte also nicht den erhofften Sieg, doch erkämpften die Spieler ein mehr als verdientes Remis; sie hinterließ aber auch Bauchschmerzen nach Rot für Lukas Carrer, der 5. Gelben für Daniel Beer und der schlimmen Verletzung von Marco Knabl, dem wir von hier aus gute Besserung wünschen!

Viel Brisanz im Spiel gegen Schmirn

Samstag,  18.4. um 16:00 Uhr im Stadion Perjen

Der SVL steht wieder einmal mit dem Rücken zur Wand, es müssen Punkte her! Doch die Mannschaft ist sich der hohen Wertigkeit des Heimspiels gegen Schmirn bewusst, sie wurde von Trainer Jürgen Graber akribisch darauf vorbereitet und ist auf heiße 90 Minuten eingeschworen. Die Burschen sind körperlich topfit und absolut in der Lage, über die volle Distanz Kampfkraft und Leidenschaft in die Waagschale zu werfen, den Gegner zu Fehlern zu zwingen und die Gunst von Göttin Fortuna zu erkämpfen. Nachdem Mehmet Demir vorerst nicht mehr den SVL-Dress überstreifen wird, Patrick Wilhelm mit der 5. Gelben gesperrt ist und Patrick Reich noch immer an einer Mittelfuß-Blessur laboriert, werden junge Spieler aus der starken SVL 1B ihre Chance erhalten.

Auf dem Sistranser Kunstrasen ausgerutscht

Sistrans - SV WINWIN Landeck 3:0 (1:0)

Eine recht passable Leistung bis zur 44.Minute mit Pech bei einem Lattenschuss ließ hoffen, doch das erste Gegentor knapp vor der Pause wirkte erneut wie ein Genickbruch. Zwei Abwehrfehler in der 52. und 54.Minute brachten Sistrans eine beruhigende Führung, die sich die Heimischen nicht mehr nehmen ließen. Kein leichtes Amt hat Trainer Jürgen Graber, der nun versuchen muss, die Mannschaft wieder aufzurichten und auf die nächste Aufgabe - das Heimspiel am Samstag um 16:00 Uhr gegen Schmirn - positiv einzustimmen. 

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